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270 Jahre Klett-
bacher Bock-
windmühle
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Die Geschichte der Klettbacher Bockwindmühle

Die Klettbacher Bockwindmühle ist mit ihrem Standort, 438 m über dem Meeresspiegel, die höchstgelegene Bockwindmühle Deutschlands. Sie wurde ausschließlich mit Windkraft und
historischer Technik (drei Steingängen) betrieben.
Die Bockwindmühle oder Deutsche Mühle ist der älteste Windmühlentyp in Europa. Haupt-
merkmal ist, dass das gesamte Mühlenhaus auf einem einzelnen Pfahl, dem Hausbaum,
steht, auf dem es in den Wind gedreht werden kann.


Müller Osmund Hochstein
Müller Osmund Hochstein
1810
Auf der „Doberstadt“ wurde bereits eine kleinere Bock-
windmühle errichtet, die jedoch zu Beginn des 20.
Jahrhunderts nicht mehr den Erfordernissen gerecht
wurde.

1909
Veranlasst durch Osmund Hochstein, Müller aus Klett-
bach, wurde im Sommer 1909 die 1743 erbaute Bock
windmühle aus der Gemeinde Esperstedt (heute Kyff-
häuserkreis) per Bahn nach Vieselbach und von dort mit
Pferdefuhrwerken nach Klettbach gebracht und wieder
aufgestellt.

1913
Laut Mahlkundenbuch von 1913 konnte die Mühle an
162 Tagen die Kraft des Windes nutzen und in dieser
Zeit 178 Tonnen Getreide schroten bzw. mahlen.



1961
Bis 1961 wurden durch den letzten Müller Karl Hochstein die Klettbacher Bürger und Bewohner
der umliegenden Orte durch die Mühle mit Schrot und Mehl versorgt. Mit dem Ende der
Nutzung verfiel die Mühle immer mehr.

1988
Interessierte Klettbacher Bürger schlossen sich im Mühlenverein zusammen, um die Mühle als
technisches Denkmal und Wahrzeichen der Gemeinde Klettbach zu erhalten.

2005
Erst in den Jahren 2005 bis 2008 konnten
durch den Kauf des jetzigen Grundstückes
die Umsetzung der Mühle, ca. 120 m vom
alten Standort entfernt, die Rekons-
truktion einschließlich der Montage der
neuen Flügel und die Wiederinstand-
setzung des Mahlwerkes vollendet werden.
Montage der Flügel im September 2008

Montage der Flügel im September 2008

Technische Daten:
Grundfläche : 6 m x 6 m
Höhe :
14 m
Durchmesser Flügel:
19 m
Gewicht :
28 t
Bei optimalem Mahlwind von 8 bis 10 m/s wurde durch die Mühle eine Leistung von
12 bis 14 PS erreicht, mit der alle Müllereimaschinen gleichzeitig in Betrieb genommen
werden konnten. Damit war es möglich, 75 bis 150 kg Getreide pro Stunde zu verarbeiten.


Telefon: 03 62 09 328
Fax: 03 62 09 438 28
E-Mail: muehlenverein-klettbach@t-online.de